

Der Alpen-Hai ist zurück
Lang, flach, breit, dazu diese typische Shark Nose. Mit der Designstudie «Vision BMW Alpina» zeigt BMW erstmals, wohin die Reise nach der vollständigen Übernahme der Marke Alpina geht – ins La-La-Luxus-Land.
Elektro-Minimalismus? Veganer Innenraum? Understatement? Nein. Die Designstudie «Vision BMW Alpina» geht in eine andere Richtung. Der neue Alpina sieht aus, als hätte ein BMW 8er eine Affäre mit einem Privatjet gehabt. Gross, flach und breit – wie eine rollende Skulptur mit Sharknose. Die legendären Dekolinien bleiben natürlich erhalten, allerdings subtiler als früher.

BMW setzt auf das Prinzip des «Second Read». Die Details sollen erst beim zweiten Hinschauen auffallen. Wie bei einer teuren Uhr. Die Rückflächen glänzen in dunklem Metallic, die Niere wird sanft hinterleuchtet und die Tagfahrlichter sollen an den Sonnenaufgang über den bayerischen Alpen erinnern. Und die vier Endrohre an einem Alphorn-Quartett? Angetrieben wird das 5,2 Meter lange Luxuscoupé Oldschool von einem V8-Motor.

Wellnessbereich
Burkard Bovensiepen, der Gründer von Alpina, wusste: Ein entspannter Fahrer ist ein schnellerer Fahrer. Während seine Mitbewerber im Rennsport jedes Gramm einsparten, polsterte er die Fahrersitze nach. Heute nennt BMW ALPINA das „Comfort+"-Modus.

Innen wirkt der Vision Alpina wie eine luxuriöse Hotel-Lounge für Menschen mit Bleifuss. Vollnarbenleder aus der Alpenregion, Kristallelemente, feinste Metallarbeiten und eine Mittelkonsole, aus der sich auf Knopfdruck eine Flasche samt Kristallgläsern erhebt. Da fühlt man sich gleich wie ein Alpen-James-Bond.

Alpina bleibt Alpina. Also kein hypernervöses Sportgerät für Leute mit Nackenschmerzen, sondern ein Hochgeschwindigkeits-Gleiter. Genau dort positioniert BMW die Marke künftig auch offiziell. Alpina soll die Lücke zwischen BMW und Rolls-Royce schliessen.

Das erste Serienmodell auf Basis der neuen Philosophie kommt bereits nächstes Jahr und orientiert sich an der 7er-Reihe.
Bilder: BMW


