Volkswagen ID Cross

Der Stromer für alle

Der VW T-Cross ist praktisch, vernünftig und überall unterwegs. Das geht in Zukunft auch elektrisch. Der neue Volkswagen ID Cross positioniert sich in der BEV-Kleinwagen-Liga und basiert auf der neuen MEB-Entry-Plattform.

Veröffentlicht am 17.03.2026

Noch fährt der ID Cross getarnt. Und doch ist jetzt schon vieles bekannt über das neue BEV von VW. Volkswagen plant mit dem neuen Modell den nächsten grossen Schritt seiner Elektrostrategie. Denn während Modelle wie ID.3 oder ID.4 eher die Golf- und Tiguan-Klasse abdecken, fehlt bisher ein echter Elektro-Volkswagen für die Kleinwagen-Liga. Genau hier setzt der ID Cross an. 

Der ID Cross wird ein kompaktes Elektro-SUV – ungefähr vier Meter lang und damit ähnlich gross wie der T-Cross oder Polo-Crossover. Entwickelt wird er auf der neuen MEB-Entry-Plattform, einer abgespeckten Version der bekannten Elektro-Plattform des Konzerns. 

Günstige Elektroautos

Volkswagen spricht von einer neuen Generation erschwinglicher Stromer, die unter 25 000 Franken kosten sollen. Damit wäre der ID Cross deutlich günstiger als die bisherigen ID-Modelle – und würde direkt gegen neue Elektro-Kleinwagen wie den Renault 5, den Citroën ë-C3 oder den Fiat Panda Electric antreten. Kurz gesagt: Der ID Cross soll das werden, was der Käfer jahrzehntelang war – ein Volkswagen für die breite Masse. Einfach vollelektrisch.

Frontantrieb

Technisch setzt Volkswagen beim ID Cross auf Frontantrieb – ein Unterschied zu den bisherigen MEB-Autos, die meist Heckantrieb haben. Die Leistung dürfte je nach Version zwischen rund 95 und 166 PS liegen. Wichtiger ist die Effizienz: Die Batterien sollen rund 38 bis 56 kWh Kapazität bieten. Damit wären Reichweiten von etwa 300 bis über 400 Kilometer realistisch.

Geladen wird natürlich schneller als bei den ersten ID-Modellen. Dank moderner Batterietechnik dürfte der Stromer an Schnellladesäulen in rund 20 bis 30 Minuten wieder genug Energie für den Alltag bekommen.

Mini-SUV statt Kleinwagen

Optisch orientiert sich der ID Cross klar an der SUV-Mode der Gegenwart. Höhere Sitzposition, kurze Überhänge, grosse Räder und eine robuste Karrosserie sollen den kleinen Stromer erwachsener wirken lassen.

Der Innenraum wird stark digitalisiert. Volkswagen verspricht ein neues Cockpit mit deutlich verbesserter Bedienung – eine Reaktion auf die Kritik an den ersten ID-Modellen. Mehr echte Tasten, bessere Software, schnelleres Infotainment. 

Bis zur Serienversion dauert es noch etwas. Der Marktstart ist derzeit für 2026 geplant. Doch schon jetzt ist klar: Der ID Cross ist mehr als nur ein weiteres Elektro-SUV. Es ist der Versuch, Elektromobilität endlich massentauglich zu machen.

Bilder: Volkswagen

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